Gekochtes einfrieren – So legen Sie sich einen Vorrat an

Gekochtes einfrieren Was gilt es zu beachten, wenn Sie Gekochtes einfrieren?

Lebensmittel bzw. Gekochtes einfrieren, ist eine äußerst praktische Angelegenheit, doch ist das Tiefkühlen auch gesund und vor allem, kann alles Gekochte problemlos eingefroren werden? Nachfolgend klären wir Sie rund um das Thema „Gekochtes einfrieren“, auf.

Warum lohnt es sich Gerichte auf Vorrat zu kochen und einzufrieren?

In der derzeitigen Wegwerfgesellschaft fragen sich immer mehr Menschen, ob das Einfrieren von gekochten Speisen nicht vielleicht doch sinnvoller ist. Das spart nicht nur viel Geld, sondern schont in erster Linie auch die Umwelt und deren Ressourcen. Übrig gebliebene Speisen vom sonntäglichen Mittagessen müssen nicht weggeworfen werden und bleiben über einen längeren Zeitraum haltbar. Zudem besteht die Möglichkeit schon für das Mittagsessen / Abendessen der gesamten Woche vorzukochen und im Gefrierschrank einen Vorrat anzulegen. Tiefgekühltes können Sie bei Bedarf so schnell entnehmen und aufwärmen. Wer Gekochtes einfrieren möchte spart also auch Zeit im hektischen Alltag. Viele werden diese Vorgehensweise noch aus Ihrer Kindheit kennen. Die meisten Vitamine und Nährstoffe bleiben dabei nahezu erhalten, wie unser Beitrag zu tiefgefrorenem Gemüse zeigt.

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Aber nicht jedes Lebensmittel kann unbedenklich eingefroren werden und um die Bildung von gefährlichen Keimen entgegenzuwirken, sollte vor dem Tiefkühlen auf einige wichtige Punkte geachtet werden.

Wie sollte man gekochte Gerichte einfrieren?

Nach dem Kochen sollten Sie die zubereiteten Speisen zunächst abkühlen lassen. Geben Sie die Speisen in ein geeignetes Gefrierbehältnis und achten Sie darauf, dass der Deckel richtig geschlossen ist. Der Gefrierbehälter sollte nicht ganz befüllt und am besten tiefkühl- und, falls bevorzugt, mikrowellengeeignet sein. Das erkennen Sie an den Symbolen auf der Unterseite.

Den Gefrierbehälter sollten Sie zusätzlich mit einem Etikett versehen, damit Sie später noch wissen, was Sie eingefroren haben und bis wann dieses noch haltbar ist. Dazu notieren Sie auf dem Etikett Inhalt und Haltbarkeitsdatum bzw. Datum des Einfrierens. Nun geht alles ab den Gefrierschrank. Gekochtes einfrieren kann so einfach sein.

Tipp: Wenn Sie die Speisen in kleine Portionen abpacken, gefrieren diese scheller durch als große Portionen. Ihre Lebensmittel sind dadurch schneller und sicherer geschützt.

Welche Nahrungsmittel eignen sich und welche nicht zum Einfrieren?

Bevor Sie Essen in den Müll werfen, weil eventuell zu viel gekocht wurde, kann das Einfrieren der Reste eine lohnenswerte Alternative sein. Gekochte Gerichte sind zum Einfrieren gut geeignet. Egal ob Suppen, Aufläufe oder Soßen – sie können über einen längeren Zeitraum ohne Probleme im Gefrierschrank oder in der Tiefkühltruhe gelagert werden.

Allerdings eignet sich nicht jedes Produkt für den Tiefkühler. So eignet sich z.B. eingefrorener Hartkäse im Anschluss meist nur noch zum Gratinieren, Überbacken oder für Soßen. Käse verändert maßgeblich seine Konsistenz, weshalb dieser optisch nicht mehr so ganz so toll auf Brot und Brötchen aussieht.

Folgende Produkte sind sehr wasserreich und verlieren dieses durch das Tiefkühlen:

  • Kartoffeln
  • Gurke
  • Tomate
  • Salate

Wie verhält es sich bei Eiern?

Gekochte Eier einfrierenWenn Sie rohe Eier in Ihren Tiefkühler legen würden, dann würden die Schale während des Einfrierens platzen. Aufgeschlagene Eier hingegen können in Dosen eingefroren werden und später wieder zum Garen verwendet werden. Möchten Sie bereits gekochte Eier einfrieren, dann kann Ihnen nur davon abgeraten werden. Die Konsistenz von gekochten Eiern verändert sich sehr zu deren Nachteil. Gleiches gilt übrigens auch für Sahne und Joghurt.

Gekochtes Sauerkraut – ein Fall für den Tiefkühler?

Sauerkraut ist im Lebensmittelhandel in unterschiedlichsten Verpackungs- und Darreichungsformen erhältlich. So gibt es diesen z.B. frisch von der Theke, in Dosen oder aber auch in speziellen Beuteln. Sauerkraut in der Dose und in den Beuteln, sind in der Regel bereits vorgegart. Setzen Sie den Garvorgang zu Hause dann fort, können Sie zu viel gekochtes Sauerkraut problemlos einfrieren. Oftmals ist dabei sogar so, dass das eingefrorene gekochte Sauerkraut nach dem Auftauen und Erwärmung noch besser schmeckt, als bei der erstmaligen Zubereitung.

Gebratenes Fleisch und gebratene Leber

Gebratenes Fleisch kann selbstverständlich ohne weiteres von Ihnen eingefroren werden. Allerdings müssen sie nach dem Auftauen damit rechnen, dass das Fleisch sehr trocken sein wird, da der Gefriervorgang dem Fleisch seine ganze Flüssigkeit entzieht. Bei gebratener Leber ist von einer Einfrierung abzuraten, denn das Produkt wird dadurch sehr zäh und verliert maßgeblich an Geschmack und Qualität.

Gekochte Kartoffeln

Normalerweise schmecken Kartoffeln im rohen oder gekochten Zustand nach dem Einfrieren nicht mehr. Wollen Sie sie dennoch einfrieren, sollten Sie bei gekochten Kartoffeln vorab einige wichtige Punkte beachten, damit sie im Anschluss noch einmal wiederverwendet werden können. So sollte die gekochte Kartoffel nicht zu weich gekocht sein und auch geschält sollte die Knolle sein. Bevor die gekochten Kartoffeln in den Gefrierschrank kommen, müssen sie entsprechend abkühlen, ansonsten würde ihnen zu viel Energie entzogen werden. Schneiden Sie die gekochten Kartoffeln entweder in Scheiben oder größere Stücke. Handelt es sich um Kartoffelpüree, dann wird sich der Geschmack und auch die Konsistenz entscheidend durch das Einfrieren, verändern. Sie können dann zwar mit etwas Öl entgegenwirken, jedoch ist das Endprodukt kein Vergleich zu frischem Püree.

Suppen einfrieren

Gekochte Suppe einfrieren
Gerade Suppenliebhaber werden sich häufig größere Mengen Suppe vorkochen und diese dann in kleinere Portionen abpacken, um sie dann einzufrieren. Frischhaltedosen sind hierfür bestens geeignet. Diese können Sie problemlos auch mit auf Arbeit nehmen, um die Suppe zum Mittag in der Mikrowelle aufzutauen und zu essen. Achten Sie darauf, dass das Gefäß in diesem Fall mikrowellengeeignet ist. Alternativ können Sie auch Gefrierbeutel verwenden. Sie sind etwas platzsparender, machen aber häufig etwas Probleme beim Befüllen und eignen sich nicht so gut für den Transport.

Wie schon gesagt, kann die Suppe in der Mikrowelle oder im Topf aufgetaut werden. Im Topf auf dem Herd sollten Sie den gefrorenen Eisblock möglichst in kleine Stücke hacken und ständig drehen, damit die Suppe schnell auftaut.

Wie lange sind gekochte Lebensmittel nach dem Einfrieren haltbar?

Im klassischen Tiefkühlschrank verderben neben rohem Fleisch und Wurstwaren vor allem gekochte Speisen am schnellsten.

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Diese Produkte sollten spätestens nach etwa zwei bis drei Monaten wieder aufgetaut werden, um sie dann in einem vollständig durchgegarten Zustand, nochmals genießen zu können. Näheres entnehmen Sie bitte der Gefriertabelle. Entdecken Sie an den eingefrorenen Lebensmitteln Flecken, Verfärbungen oder einen unangenehmen Geruch, dann können dies eindeutige Indizien für eine Unterbrechung der Kühlkette sein. Rein Vorsichtshalber, sollten Sie auf den Verzehr dann komplett verzichten.

Allgemein kann jedoch gesagt werden, dass die Tiefkühllebensmittel maximal für ein Jahr im Gefrierschrank verweilen sollten. Nach ungefähr sechs Monaten beginnt bereits der Verfall von Vitaminen.

Wie sollten die Gerichte aufgetaut werden?

Welche Möglichkeiten Sie haben, um tiefgefrorene Lebensmittel aufzutauen, haben wir in diesem Beitrag beschrieben. Auftauen über Nacht im Kühlschrank oder einfach in der Mikrowelle wird für die meisten von Ihnen sicherlich der einfachste Weg sein.

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