Fisch einfrieren – so geht’s

Fisch einfrieren Frischen Fisch einfrieren verlängert die Haltbarkeit

Erfolg beim Angeln, ein tolles Angebot auf dem Wochenmarkt oder als Vorbereitung auf eine Ernährungsumstellung – es gibt viele Gründe, warum Fisch eingefroren werden kann. Worauf dabei zu achten ist, zeigen wir Ihnen hier.

Wann lohnt es sich, Fisch einzufrieren?

Diese Form der Konservierung ist immer dann sinnvoll, wenn mehr frischer Fisch vorhanden ist als in ein bis zwei Tagen verzehrt werden kann. Passionierte Angler kennen das Problem ebenso gut wie alle, die bei Angeboten an der Fischtheke manchmal etwas zu viel kaufen.

Durch das Einfrieren wird die Haltbarkeit um mehrere Monate verlängert. Das gilt allerdings nur dann, wenn es richtig erfolgt.

Wie sollte frischer Fisch eingefroren werden?

Beim Einfrieren von Fisch stellen sich viele Fragen. Darunter beispielsweise:

Im Ganzen oder zerteilt einfrieren?

Beides ist möglich. Zerteilt lässt sich Fisch im Tiefkühlschrank leichter unterbringen und zudem schneller auftauen. Ganze Fische sind hingegen gerade beim Braten oder der Zubereitung im Ofen ansprechender.

Fisch mit Innereien einfrieren oder ausnehmen?

Vor dem Einfrieren sollte der Fisch in jedem Fall ausgenommen werden. Die Innereien beeinträchtigen zum einen den Geschmack negativ und zum anderen können sie zu einem schnelleren Verderben des Fischs führen.

Sollte der Fisch vor dem Einfrieren entschuppt werden?

Größere Fische mit großen und harten Schuppen sollten Sie vor dem Einfrieren in jedem Fall entschuppen. Nach dem Auftauen ist das Fleisch gegebenenfalls weicher und die Maßnahme fällt schwerer. Günstig ist es in jedem Fall, den Fisch so vorzubereiten, dass er nur noch gegart werden muss.

Wie sollte der Fisch beim Einfrieren verpackt sein?

Hierbei handelt es sich um eine sehr wichtige Frage. Denn Gefrierbrand kann sowohl den Geschmack als auch die Konsistenz negativ beeinflussen.

Entsprechende Möglichkeiten sind Alufolie, Frischhaltefolie, Gefrierbeutel, Vakuumieren und Einfrieren ohne Plastik. Alufolie und Frischhaltefolie lassen sich nicht so dicht verschließen, dass kein Gefrierbrand eindringen kann. Sie sind also keine gute Wahl. Hochwertige Gefrierbeutel mit einem dichten Verschluss sind besser geeignet. Ideal ist es, den Fisch vakuumverpackt einzufrieren. Die Haltbarkeit wird dadurch erheblich verlängert und die Qualität bleibt ebenfalls hoch.

Wenn Sie den Fisch ohne Plastik einfrieren möchten, können Behälter aus Edelstahl oder Glas zum Einsatz kommen. Achten Sie aber darauf, dass es sich um gefriergeeignete Behälter handelt. Anderenfalls könnten sie springen oder sogar explodieren. Zudem muss der Verschluss möglichst luftdicht sein.

Was ist sonst zu beachten?

Damit leckerer und gesunder Fisch seine Eigenschaften behält, müssen Sie beim Einfrieren auf einige Faktoren achten. Zu diesen gehören:


Wie lange kann Fisch eingefroren werden?

Wie lange sich eingefrorener Fisch hält, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Darunter beispielsweise der Fettgehalt. Je höher dieser ist, umso geringer ist die Haltbarkeit. Genaueres entnehmen Sie bitte unserer Gefriertabelle.

Generell kann mit einer Dauer von zwei bis fünf Monaten gerechnet werden.

Bei Sushi sind es hingegen nur wenige Wochen. Denn durch die Mischung aus Reis und weiteren Zutaten bietet das Gericht einen idealen Nährboden für zahlreiche Keime. Zudem wird der Reis meist etwas trocken, während andere Bestandteile des Sushis aufweichen können.

Thunfisch lässt sich frisch ebenfalls einfrieren, sollte dann jedoch noch nicht im Kühlschrank gelagert worden sein.

Geräucherter Fisch kann durch das Einfrieren bis zu sechs Monaten haltbar sein. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass die Konsistenz darunter leidet. Frieren Sie daher keine angeschnittenen Stücke ein. Die geräucherten Oberflächen stellen einen Schutz dar und sollten erhalten bleiben.

Wie wird tiefgefrorener Fisch richtig aufgetaut?

Langsam und schonend im Kühlschrank. Abhängig von der Größe des Fischs oder Filets nimmt es mehrere Stunden in Anspruch. Fisch für das Mittagessen wird also am besten am Abend zuvor in den Kühlschrank gelegt. Soll er zum Abendessen serviert werden, reicht das Auftauen am Morgen des gleichen Tages aus.

Nach dem vollständigen Auftauen sollten Sie den Fisch gründlich abspülen und im Anschluss trockentupfen. Das wirkt sich unter anderem positiv auf den Geschmack aus.

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